Suche nach dem Mond

Suche nach dem Mond Alexander G. Zakharovzoom
 

Suche nach dem Mond Alexander G. Zakharov

Das Buch zeigt einen Ausschnitt aus dem Werk Zakharov der Jahre 1997 – 1999, und zwar Ölbilder, Farbholzschnitte und Skulpturen.
Text und Gestaltung: Wilhelm Kufferath von Kendenich
Buchidee und Bildauswahl: Alfred Lüthy
74 Seiten, 41 Abbildungen meist farbig, kartoniert, 21 cm breit, 27 cm hoch
ISBN-Nr. 3-907048-19-9
Preis: SFR 48,- € 31,-
plus Verpackung und Versand


Inhalt
Das Buch zeigt farbige Abbildungen von Werken aus den drei Arbeitsbereichen des Künstlers. Unter dem Motto des Mondes untersucht der Autor die Arbeitsweise und die Hintergründe der künstlerischen Tätigkeit von Alexander G. Zakharov. Dessen Hände werden ganz aus der Seele, aus der Psyche heraus angetrieben: Denken macht unehrlich, Gefühle sind wahr. Aus einer Reihe von Gesprächen zwischen Künstler und Autor ist ein in Text und Bild berührendes Buch entstanden.

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Buchaufbau
Teil 1 Text und Bilder zur Ölmalerei, Teil II Text und Bilder zu Farbholzschnitten, Teil III Text und Bilder zu Skulpturen.

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Textprobe
Und diese Innenbilder haben in Zakharov ein mystisches Zeichen gefunden: den Mond. Der Mond, so viel interessanter als die Sonne. In der Nacht, aufgewacht schaut man auf das dunkle Schwarz des Fensters, aber es ist nicht schwarz, der Mond schaut einen an. Welch magisches Gefühl. So eigenartig die Stimmung. Der Wächter der tugendsamen Liebe, der Kustode der verbotenen Liebe. Beide bedeckt er mit dem Mantel seines Wohlwollens. Mal zeigt er sein fahles, aber dennoch die dunkle Nacht anwärmendes Gesicht, so rund und voll wie ein Böhmengesicht, einfach schön, ganz harmlos schön. Und mystisch. Ein andermal wird er zum Symbol der aufgehenden Saat, der wachsenden Hoffnung, der zunehmenden Kraft, des sich kräftigenden Optimismus. Dann haben die Menschen am Dnjepr mit den Münzen in der Hand geklingelt, das brachte ihnen Glück und sie feierten ein großes, sie beglückendes Fest. Und irgendwann geht jedes Fest zu Ende, der Mond steigt ab, wird spitziger, skelettiger, nur Sichel noch, das Ende. Seltsam, eigenartig, merkwürdig, tiefsinnig, berührend: der Mond als Symbol des Universums, der Mond als Freund und Begleiter des Künstlers Alexander G. Zakharov. Der Mond, sein Wächter. Wunderbar.

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