Zwischenruf

Zwischenruf
 

Zwischenruf

Ein Penner, wohnungs- und arbeitslos, lebt in einer großen Kartonschachtel neben einer Kirche, direkt auf dem Friedhof. So beginnt er ein Wechselgespräch mit dem Unsichtbaren, dessen Haus die Kirche neben ihm ist.
32 Seiten, 1 s/w Abbildung, Broschüre, Format A5


Inhalt
Ein Arbeitsloser in die tödliche Spirale nach unten geraten, sinkt immer weiter ab und beginnt völlig zu verkommen. In seiner Hilflosigkeit und Verzweiflung bleibt ihm nur noch, sein Schicksal zu verfluchen. Als die letzte Hoffnung erloschen ist, greift er den ihm Unsichtbaren mit groben Worten und bitteren Vorwürfen an, gibt ihm die Schuld und gibt sich und sein Leben auf. Und plötzlich vernimmt er die Stimme des Unsichtbaren in sich. Der ihm Unsichtbare wird ihm hörbar, zerlegt die ihm zugedachten Vorwürfe. Und gesteht ein, dass er ihm keinen Arbeitsplatz verschaffen kann, in der Wirtschaft habe er nichts mitzureden. Doch er könne ihm helfen, sich zu verändern, und das wiederum wäre eine erste Hilfe zur Selbsthilfe.

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Buchaufbau
Das Buch besteht aus drei Teilen, einem Zwischenruf, einem Hilferuf und einem Gegenruf. Der Text ist aufgelockert zweispaltig angeordnet und wird dadurch leicht lesbar. Im Text gibt es Fenster mit kurzen Erzählungen zum Thema, ferner thematisch eingebaut Literatur- und Bibelstellen. Die Sprache ist frisch-fresch, aber dennoch nie verletzend. Da der Text als Gespräch leicht zu inszenieren ist, sind entsprechende Regieanweisung angebracht.

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Textprobe
Was ich für dich tun kann, ist viel weniger als einen Arbeitsplatz zu finden, es ist aber auch zugleich viel mehr. Ich kann dir helfen, dich zu ändern. Du meinst, das hilft nichts, sag: Woher willst du das wissen? Hast du es je versucht? Wahrlich, wahrlich, Entschuldigung, na ja, ich bin halt an die frommen Sprüche gewöhnt, also noch mal, ich habe im Leben gelernt: Wenn man die Umstände nicht ändern kann, dann muss man sich selbst ändern. Dein Tod würde weder die Umstände, noch dich selbst ändern. Drum sag’ ich ja: umsonst, umsonst wäre er, dein Tod. Nur eine sinnlose Flucht in eine sinnlose Sinnlosigkeit, bar jeden Körnchens an Sinn.

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