ja gibt’s denn das

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ja gibt’s denn das

Drei wahre Erzählungen. Von einem klugen Esel. Von einem dummen heiligen St. Nikolaus. Von Detlef mit f.
88 Seiten, 8 humorvollen Zeichnungen, im kleinen Querformat 21 cm breit und 9,9 cm hoch.


Inhalt
In der großzügigen und gepflegten Gartenanlage eines Produktionsbetriebes in Irland beobachtet man eines Morgens einen Esel, der sich in aller Ruhe an den Sträuchern und Pflanzen gütlich tut. Aber wie ist er dort hineingekommen, nachdem das Werksgelände lückenlos von einem dichten Zaun umgeben ist? Nach aufwendigem Beobachten findet man schließlich die überraschende Lösung, die alle in faszinierendes Erstaunen versetzt. In der zweiten Geschichte warten die Kinder gegen Ende des Krieges gespannt auf den Besuch des St. Nikolaus. Doch er kommt und kommt nicht, die Mutter versucht die Kinder mit immer neuen Ausreden zu beruhigen. Statt des Besuchs finden die Kinder an anderen Morgen Süßigkeiten in ihren Pantoffeln auf dem Fensterbrett. Für einen jedoch gibt es nichts, eine Katastrophe, die keiner bemerkt. Für ihn dauert es Jahre, die Erkenntnis zu überwinden, dass der Nikolaus dumm ist. In der dritten Erzählung geht es um den Schulfreund Detlef, der sich mit f schreibt: Detlef mit f. Er ist frühreif, nicht nur in seinem sprachlichen Ausdruck. Im heikelsten Moment kommt ihm seine Schlagfertigkeit zur Hilfe. Eine prickelnde, spannende Geschichte, getragen von menschlicher Größe auch schon in einem Jugendlichen.

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Buchaufbau
Das Buch ist in einem völlig ungewohnten und unüblichen Format gestaltet, 21 cm breit und nur 9,9 cm hoch, ein Format, das wunderbar leicht in der Hand liegt. Der Text ist zweispaltig gedruckt, wodurch er besser lesbar wird. Illustriert von M. Millns und W. Kufferath von Kendenich.

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Keywords
  • Erzählungen
  • Klugheit
  • Esel
  • St. Nikolaus
  • Autopanne
  • Schülergeschichte
  • frühreif
  • Autofahrer namens Arschloch
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Textprobe
Er, mein Freund, war das, was Erwachsene über Kinder gern unter vorgehaltener Hand herumtuscheln: frühreif. Er konnte schon Autofahren, da ich noch nicht einmal das Steuerrad eines Autos berühren durfte. Vor allem wusste er auch, wo Mädchen anatomisch anders gebaut waren als Buben; die entsprechenden Witze waren ihm geläufig und wurden von den Klassenkameraden gern abgefragt, weswegen er in hohem Ansehen stand, und vor allem wusste er schon, wie man tun musste, wenn man’s tun wollte. Ich dagegen war nicht nur spätreif, sondern hoffnungslos spätreif.

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